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jetzt erschienen:

 

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Ausgabe III/2011

erschien im Oktober, Schwerpunktthema: Schlafstörungen

 

Globuli wird seit 2010 viermal pro Jahr herausgegeben - mit reduzierten Bezugspreisen - um größere Aktualität zu erhalten.

Die nächste Ausgabe mit dem Schwerpunktthema Glücksfälle erscheint im Monat Januar.

 

 


 

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Schlaf ist für viele Menschen ein kostbares Gut. Dabei ist bislang nicht wirklich geklärt, warum Menschen und Tiere überhaupt schlafen müssen. Aber selbst wenn die tiefe Notwendigkeit des Schlafens unklar ist, so ist sie doch deutlich spürbar. Wenn der Körper müde ist, zeigt er das deutlich in Form von Erschöpfung und abnehmender Leistungsfähigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und brennenden Augen. Längerer Schlafmangel führt zu Wahrnehmungsstörungen, Depressionen und Apathie. Schlafentzug wurde sogar als Foltermethode benutzt. Abgesehen von den Symptomen kann Schlafmangel auch gefährliche Auswirkungen haben, z.B. den sogenannten Sekundenschlaf bei Autofahrern, eine häufige Ursache für Verkehrsunfälle.

Schlafstörungen können vielfältige Ursachen haben, noch dazu kann man keine allgemeingültigen Regeln für eine Mindestschlafdauer oder optimale Tages- bzw. Nachtzeiten für den erholsamsten Schlaf aufstellen. So gibt es Menschen, die mit sechs Stunden Schlaf auskommen, während anderen acht Stunden noch zu wenig sind. Auch in der Leistungsfähigkeit gibt es Schwankungen, die sich aus der individuellen Konstitution und in Abhängigkeit von der Tageszeit ergeben. Die Chronobiologie unterscheidet dabei grob zwei Typen: die Langschläfer (Eulen) und die Frühaufsteher (Lerchen). Lerchen erleben die Phase der ersten Leistungsstärke früher am Tag, während sich die Konzentrationsfähigkeit der Eulen bis in die späten Abendstunden zieht. Eine Umgewöhnung fällt schwer, wenn Nachteulen früher ins Bett gehen, wird sich ihr Leistungshoch deshalb nicht unbedingt in die frühen Morgenstunden verschieben.

 

Abgesehen von "harmlosen“ nächtlichen Störungen, wie dem schnarchenden Partner im Bett daneben, Lärm von der Straße oder gelegentlichen schlechten Träumen, liegen die Gründe für eine gestörte Nachtruhe oft tiefer. Dabei können sowohl die Lebensführung (Ernährung, Alkoholkonsum, Schichtarbeit, zu viel Fernsehen) als auch körperliche oder psychische Erkrankungen eine Rolle spielen, wobei diese Krankheiten für den Betroffen nicht immer ersichtlich sind. Oft sind Schlafstörungen ein Symptom eines ganz anderen Grundproblems, z.B. bei Depressionen, Burnout oder Medikamenteneinnahme. Die Klassische Homöopathie ist eine sehr geeignete Therapieform, um das ganze Problem zu erfassen und zu behandeln. Denn wenn man nur ein Symptom bearbeitet, ohne die zugrundeliegende Beschwerde auch zu beheben, wird das Symptom vermutlich nach einiger Zeit wiederkommen.

In diesem Heft sind wie immer Fallbeispiele aufgeführt, die deutlich zeigen, welch unterschiedliche Ursachen Schlafstörungen haben können.

 

Viel Freude beim Lesen und Studieren der Fälle

Christina Jacob