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Aktuelles



 
Qualitätsforum Heilpraktiker
(01.04.2009) Pressemitteilung

Am Sonntag, den 8. Februar 2009 hat sich in Frankfurt a.M. das "Qualitätsforum Heilprak­tiker" zu seinem zweiten Arbeitstreffen zusammengefunden.

Die Diskussionen wurden in 3 Arbeitsgruppen fortgesetzt und vertieft. Reaktionen auf die Presse-Meldung über die letzte Sitzung und die Einladungen zur Mitar­beit sind erörtert worden und geben Anlass folgende Sachverhalte klarzustellen:

  • § Das "Qualitätsforum Heilpraktiker" will keineswegs ein neuer Verband sein, son­dern versteht sich als eine Diskussionsplattform und Initiative von Fachgesellschaften und Berufsverbänden. Diese pflegen aus Ihrer Eigenschaft heraus, fachliche Inhalte zu diskutieren, zu vertiefen und zu erhalten, ein "interdisziplinäres" Gespräch mit dem Ziel Möglichkeiten zu entwickeln, um die therapeutische Qualität zu sichern, zu do­kumentieren und so transparent zu machen. Es sollen Lösungsansätze für ein prakti­kables und wirksames Handeln erarbeitet werden, die dem inzwischen mehrfach ge­äußerten Bedürfnis von Gesetzgeber und Öffentlichkeit nach Patientenschutz und Ri­sikoabwehr dienen und unseren Beruf insgesamt zukunftsfähig machen.
  • § Was spricht dagegen, sich deshalb verbandsübergreifend über Qualitätssicherung in seinem eigenen Arbeitsfeld auszutauschen, mit dem Ziel neue - allen Kollegen dien­liche - Lösungsansätze zu erkunden? Dies geschieht in vollem Bewusstsein, dass die individuelle Qualität eines Heilpraktikers in seiner ganz persönlichen Verantwort­ung bleibt. "... ein Qualitätswein darf so benannt werden, wenn Ursprung, Herstel­lungsprozess und Endprodukt bestimmten festgelegten Anforderungen entsprechen. Die feineren geschmacklichen Qualitäten entziehen sich solcher Objektivierbarkeit. Analog können wir für den therapeutischen Bereich feststellen: Qualitätssicherung kann nur eine Basis im Sinne bestimmter Voraussetzungen und ordentlicher Abläufe sicherstellen. Die feineren Qualitäten einer Therapie bleiben stets der individuellen Ausgestaltung durch die Therapeutenpersönlichkeit überlassen und können nur indi­rekt gefördert werden ..."
  • § Deutschland- wie auch europaweit gewinnt das Thema "Patientenschutz und Risikoab­wehr" eine immer größere Bedeutung, der man in den Gesundheitsberufen u.a. mit entsprechenden - auch gesetzlichen Regelungen - Rechnung tragen will.
    Die Rechtslage der Heilpraktiker verlangt, dass der Berufsstand dies eigenverant­wortlich, praktischerweise berufsständisch regelt, wenn man nicht riskieren will, dass der Staat Risikoabwehr evtl. durch Therapieeinschränkungen "ordnet".
  • § Was spricht dagegen, dass sich Vertreter von Fachgesellschaften, die sich seit gerau­mer Zeit mit Qualitätssicherung und -Förderung befassen, und Vertreter von Berufsverbänden im interkollegialen Gespräch ihre Erfahrungen austauschen und nach gemeinsamen Lösungsansätzen suchen, von denen auch der Berufsstand als ganzer evtl. profitieren könnte?
  • § Diese Gespräche orientieren sich allein am ganz normalen Tätigkeitsfeld der Heilprakti­kerschaft, sind geleitet vom Vorsorgegedanken und streben weder eine Statusveränderung noch gar eine Akademisierung des Berufsstandes an.
  • § Was spricht also dagegen, von der Bereicherung und Inspiration zu profitieren, die aus sol­chen Gesprächen erwächst?
  • § Was spricht dagegen, einen offenen Dialog mit allen Heilpraktikerorganisationen anzu­stre­ben?

Das "Qualitätsforum Heilpraktiker" will diesen fruchtbaren Dialog fortsetzen und lädt des­halb, nach dem die obigen Klarstellungen erfolgt sind, auch weiterhin alle interessierten Ver­bände und Fachgesellschaften zur konstruktiven Mitarbeit ein.

Kontakt:  "Qualitätsforum Heilpraktiker": clg@vkhd.de

Teilnehmer:

AGAHP           Arbeitsgemeinschaft anthroposophischer Heilpraktiker
AGTCM          Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin
BDH               Bund Deutscher Heilpraktiker
BDN               Berufsverband Deutsche Naturheilkunde
BKHD                        Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands, inkl. BKHD -Zweckbetrieb
HPGO3          Heilpraktiker Gesellschaft für Ozontherapie
Lachesis        Lachesis, Berufsverband für Heilpraktikerinnen
SHZ                Stiftung Homöopathie-Zertifikat
VKHD             Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands

Frankfurt, am Main, den 08. Februar 2009



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